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Der Blick durch eine Kamera, hat mich schon sehr früh fasziniert. Bereits mit 6 Jahren, war eine alte defekte Voigtländer (Anastigmat) eines meiner Lieblingsspielzeuge. Diese Kamera wurde mit sehr viel Vorsicht behandelt, so dass ich diese heute noch besitze. Meine erste funktionsfähige Kamera bekam ich mit 10 Jahren. Diese Kleinbildkamera war bereits damals mein ständiger Begleiter auf allen Ausflügen, welche ich unternommen hatte. Mit 13 Jahren trat ich in der Schule einem Fotokurs bei. Dort durfte ich unter anderem in das Geheimnis der Fotoentwicklung eintauchen.
Neben der Fotografie entwickelte ich von Kind an eine Liebe zur Malerei. Hierbei kamen Kreide, Ölfarben oder auch Textilfarben zum Einsatz. Durch die digitale Fotografie habe ich vor Jahren eine Liebe zu künstlerischen Verfremdungen entdeckt. So wurden Stifte und Pinsel gegen Mouse und Tastatur eingetauscht. Diese Form der Fotobearbeitung wende ich vorzugsweise im Natur und Architekturbereich an. Das Hauptaugenmerk liegt allerdings nach wie vor mehr im Bereich Fotografie. Hierbei steht der Bereich „modernes Stilleben“, vorzugsweise „Foodbereich“ im Mittelpunkt. Unter dem Motto “Food Design als Fotokunst” präsentiere ich Nahrungsmittel auf teilweise plakative Art und weise aus einem Blickwinkel, so dass diese in ihrer Schönheit gegenüber anderen Motiven (wie z.B. Blumen) nicht nachstehen müssen.
Leider verfüge ich weder über ein Studium noch eine Ausbildung in meinem Bereich. Allerdings gibt es viele Wege, um Fähigkeiten zu erlernen und zu vertiefen. So widme ich mich nun seit Jahren ganz und gar der Fotografie. Mit dem Herzen eines Künstlers erschaffe ich Bilder und Fotos mit sehr viel Liebe, Hingabe, Leidenschaft und Disziplin. Der Umgang mit Photoshop musste zielstrebig in unzähligen Stunden erlernt werden. Auch in der Fotografie bin ich stets bestrebt, mich neuen Herausforderungen zu stellen.
Daher hoffe ich sehr, dass ich in Zukunft mit meiner Arbeit überzeugen kann.
Ein Foto bedeutet; einen kurzen Moment einer Existenz festzuhalten. Suche nach diesen kurzen Momenten zwischen den Bildern des Lebens. Ingrid Klaus (* 1967)
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